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Vier Shisha-Kopf-Arten im Vergleich: Phunnel, Kamin, Trichter, Vortex

Shisha-Kopf-Arten im Vergleich: Phunnel, Kamin, Trichter, Vortex

Die vier gängigen Shisha-Kopf-Arten sind Phunnel-, Kamin-, Trichter- und Vortexkopf. Sie unterscheiden sich in der Form der Rauchkammer und darin, wie Hitze und Luft durch den Tabak ziehen: Phunnel- und Vortexköpfe halten Molasse in einer erhöhten Mitte zurück und arbeiten fast immer mit einem Kaminaufsatz, Trichterköpfe sind am einfachsten aufgebaut, und Kaminköpfe leiten die Hitze über einen festen Aufsatz von oben gleichmäßig nach unten.

Kurz gesagt

  • Phunnelkopf: erhöhter Trichter in der Mitte hält Saft zurück, meist mit Kaminaufsatz
  • Kaminkopf: fester Aufsatz mit Kohle oben, gleichmäßige Hitze, einfache Handhabung
  • Trichterkopf: klassische Form mit seitlichen Löchern, braucht etwas Übung beim Stopfen
  • Vortexkopf: mehrere Löcher und erhöhte Mitte, guter Zug auch mit wenig Tabak
  • Für den Einstieg eignen sich Kamin- oder Vortexkopf am ehesten

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Was ist ein Phunnelkopf und wofür eignet er sich?

Ein Phunnelkopf verbindet Trichter (funnel) und Tunnel in einer Form: In der Mitte des Kopfes sitzt eine erhöhte, geschlossene Spitze, um die herum der Tabak liegt. Molasse und Zucker aus dem Tabak sammeln sich am Rand statt durch ein Loch in die Bowl zu laufen. Das senkt das Risiko, dass Saft in den Bowl tropft und den Rauch bitter macht. Zum Stopfen von Phunnelköpfen gibt es eigene Hilfsmittel, etwa ein Phunnel-Stopfen-Set im Test, weil sich Tabak um die erhöhte Mitte anders verteilen lässt als im Trichterkopf. Die Form eignet sich gut für aromatischen Tabak mit hohem Zuckeranteil, weil weniger davon verbrennt.

Wie funktioniert ein Kaminkopf?

Beim Kaminkopf sitzt ein durchbrochener Metallaufsatz, der Kamin, fest oder aufsteckbar auf dem Kopf. Die Kohle liegt oben auf dem Kamin, nicht direkt auf dem Tabak. Die Hitze zieht von dort gleichmäßig nach unten durch mehrere seitliche Löcher im Kopf. Das macht den Rauchvorgang planbar: Die Temperatur lässt sich über die Kohleanzahl und die Lüftungsschlitze im Kamindeckel steuern, und Asche fällt nicht in den Tabak. Ein Kaminkopf-Set mit passendem Aufsatz im Test zeigt, wie die Kombination aus Kopf und Kamin aufeinander abgestimmt sein sollte. Nachteil: Der Aufsatz braucht Platz auf der Bowl und ist beim Transport eine zusätzliche Bruchstelle.

Was unterscheidet den Trichterkopf von den anderen Typen?

Der Trichterkopf ist die älteste und einfachste Form: eine Vertiefung mit einem Loch am Boden, seitlichen Luftlöchern und glatten Wänden ohne erhöhte Mitte. Tabak wird locker eingelegt und mit Alufolie oder einem Sieb abgedeckt, die Kohle liegt direkt darauf oder auf dem Sieb. Ohne erhöhte Mitte kann Molasse leichter durch das Bodenloch in die Bowl laufen, wenn der Tabak zu feucht ist oder zu dicht gestopft wurde. Dafür ist der Trichterkopf günstig, in vielen Größen erhältlich und tolerant gegenüber unterschiedlichen Stopftechniken, sobald man die Grundregeln kennt.

Wie funktioniert ein Vortexkopf?

Ein Vortexkopf hat, ähnlich wie der Phunnelkopf, eine erhöhte Mitte, zusätzlich aber mehrere kleine Löcher statt eines einzelnen Kanals. Die Luft verteilt sich beim Ziehen gleichmäßiger über die Tabakfläche, dadurch bleibt der Geschmack auch bei kleineren Tabakmengen kräftig. Vortexköpfe werden meist aus Ton oder Silikon gefertigt und laufen mit Kaminaufsatz oder feinem Sieb. Sie sind im Schnitt teurer als Trichterköpfe, dafür verzeihungsvoller beim Stopfen, weil die mehreren Löcher Unregelmäßigkeiten beim Befüllen ausgleichen.

Welcher Kopf passt zu welchem Rauchstil?

Die folgende Übersicht fasst Material, Hitzeführung sowie Vor- und Nachteil der vier Typen zusammen.

KopftypÜbliches MaterialHitzeführungVorteilNachteil
PhunnelkopfTon, Silikonüber Kaminaufsatzwenig Molasse läuft aus, gleichmäßiger Zugbraucht Kaminaufsatz, etwas Übung beim Stopfen
KaminkopfTon, Steinfester Kaminaufsatz von obeneinfache Handhabung, stabile HitzeAufsatz braucht Platz, zusätzliche Bruchstelle
TrichterkopfTonFolie oder Sieb direkt auf dem Kopfgünstig, viele Größen, unkompliziertMolasse kann bei falschem Stopfen durchlaufen
VortexkopfTon, SilikonKaminaufsatz oder feines Siebkräftiger Geschmack auch mit wenig Tabakmeist teurer als der Trichterkopf

Welches Material passt zu welchem Kopftyp?

Tonköpfe speichern Hitze langsamer und gleichmäßiger als Silikon, brauchen dafür beim ersten Gebrauch ein kurzes Einbrennen, damit sich Herstellungsrückstände verflüchtigen. Ein Tonkopf im Test zeigt, worauf bei Glasur und Bodenloch zu achten ist. Silikonköpfe sind bruchsicher und leicht zu reinigen, reagieren aber schneller auf hohe Hitze und eignen sich eher für erfahrene Raucher, die die Kohlemenge im Griff haben. Für den Kaminaufsatz selbst zählt vor allem der Lüftungsdeckel, weil die Belüftung direkt die Hitzesteuerung beeinflusst. Nach jeder Session lohnt sich ein Blick in die Anleitung, wie du Kopf und Bowl richtig reinigst, damit Glasur und Sieb nicht verkleben.

Welches Zubehör brauche ich zusätzlich zum Kopf?

Zu jedem Kaminkopf und den meisten Phunnel- oder Vortexköpfen gehört ein Kaminaufsatz*, umgangssprachlich auch HMD (Heat Management Device) genannt. Er hält die Kohle auf Abstand zum Tabak und lässt sich über den Deckel regulieren. Wer gezielt einen Phunnelkopf* oder einen Vortexkopf* ausprobieren will, sollte auf die passende Schliffgröße der eigenen Bowl achten, sonst sitzt der Kopf nicht dicht. Preis bei Amazon prüfen, die Spannen liegen je nach Material und Marke deutlich auseinander.

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Häufige Fragen

Was ist ein Phunnelkopf?

Ein Phunnelkopf ist ein Shisha-Kopf mit erhöhter, geschlossener Spitze in der Mitte. Der Tabak liegt ringförmig darum, Saft und Zucker sammeln sich am Rand statt durch ein Bodenloch zu laufen. Er wird fast immer mit Kaminaufsatz geraucht und eignet sich gut für saftreichen Tabak.

Brauche ich für jeden Kopf einen Kaminaufsatz?

Nein. Trichterköpfe werden klassisch mit Alufolie oder einem einfachen Sieb geraucht, ohne separaten Aufsatz. Phunnel- und Vortexköpfe dagegen sind auf einen Kaminaufsatz ausgelegt, weil die Kohle dort nicht direkt auf dem Tabak liegen darf.

Welcher Kopf ist für Anfänger am besten geeignet?

Kamin- und Vortexkopf verzeihen kleinere Fehler beim Stopfen am ehesten, weil Hitze und Luft sich gleichmäßiger verteilen. Der Trichterkopf ist zwar einfach aufgebaut, verlangt aber mehr Gefühl für die richtige Tabakmenge und Foliendicke.

Wie viel Tabak gehört in einen Shisha-Kopf?

Je nach Kopfgröße sind 12 bis 18 Gramm üblich, locker eingelegt statt fest gepresst. Bei Phunnel- und Vortexköpfen bleibt die Mitte frei, bei Trichterköpfen wird bis knapp unter den Rand gefüllt, ohne die Löcher zu verdecken.

Was ist der Unterschied zwischen Trichterkopf und Phunnelkopf?

Der Trichterkopf hat glatte Wände und ein zentrales Bodenloch, der Phunnelkopf eine erhöhte Spitze in der Mitte. Dadurch läuft beim Phunnelkopf weniger Molasse in die Bowl, und der Tabak trocknet gleichmäßiger aus als beim klassischen Trichter.

Wie reinige ich einen Shisha-Kopf richtig?

Reste nach dem Rauchen ausklopfen, den Kopf unter warmem Wasser ausspülen und Rückstände mit einer weichen Bürste lösen. Tonköpfe vertragen keine starken Temperaturschocks, Silikonköpfe lassen sich auch in der Spülmaschine reinigen. Details stehen in der Anleitung zum Shisha reinigen.

Für den Einstieg lohnt sich ein Kamin- oder Vortexkopf, weil beide Typen kleinere Fehler beim Stopfen ausgleichen. Wer bereits Erfahrung hat und besonders aromatischen, saftreichen Tabak rauchen will, kommt mit einem Phunnelkopf und passendem Kaminaufsatz meist weiter als mit dem klassischen Trichter.